Reha und Corona-Pandemie

Die Pandemie ist für uns alle eine neue und unbekannte Situation, sie kennt keine Grenzen und trifft alle Teile und Bereiche unseres Lebens und löst viele Bedenken aus. Viele Menschen fragen sich, ob eine Rehabilitation während der Corona Pandemie sinnvoll ist.  Unser medizinischer Versorgungsauftrag bleibt auch im Pandemiegeschehen bestehen.

Die stationäre Rehabilitation ist oft die einzige Brücke zwischen Krankenhaus und der Selbstständigkeit im häuslichen Umfeld oder dem raschen Wiedereinstieg ins Berufsleben gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten.

Die Krankenhäuser können sich auf unsere Weiterversorgung verlassen, wenn sie die Patienten zu uns schicken, um ihre Betten dann wieder akut erkrankten Patienten zur Verfügung zu stellen. Die VIALIFE Kliniken bieten an drei Standorten in der Städteregion Rehabilitation für orthopädisch-unfallchirurgische, internistische, psychosomatische und bald auch neurologische Fachrichtungen an.

Um das gewährleisten zu können passen wir kontinuierlich unsere klinikinternen Abläufe dem sich rasch ändernden Infektionsgeschehen an.

So haben wir in unseren Hygienekonzepten alle erforderlichen Maßnahmen zur Verlangsamung der Virusverbreitung eingearbeitet und bieten so allen uns anvertrauten Personen größtmögliche Sicherheit. In enger Absprache mit dem Gesundheitsamt sind alle aktuellen Vorgaben umgesetzt – so sind Maskenpflicht im Gebäude, Abstandsregeln und Händehygiene die Basismaßnahme aller notwendigen Therapien. Auch Besuche dürfen bei uns derzeit nur mit negativem Coronatest und nach vorheriger Absprache stattfinden. 

„Das Coronavirus hält uns in Atem und wir sind auf die Unterstützung jedes Einzelnen angewiesen, um zusammen einen Beitrag zur Verlangsamung des Ausbruchsgeschehens zu leisten. Die Basismaßnahmen – Abstand, Hygiene, Maskenpflicht – werden ergänzt durch einen negativen PCR-Test bei der Aufnahme für jeden Patienten, anlassbezogene Schnelltests und ein tägliches Symptommonitoring für alle im Hause.“ sagt Chefärztin Dr. med. Maren Schaltenbrand, die mit der Hygienekommission die Umsetzung im Haus leitet.

Die Einhaltung der allgemein geltenden AHA-L Hygieneregeln ist für MitarbeiterInnen und RehabilitandInnen obligatorisch. Der wichtigste Baustein ist die Einhaltung der Mindestabstände. 

So haben wir die Anzahl der Sitzgelegenheiten in unserem neuen Restaurant halbiert und gleichermaßen die Teilnehmeranzahl für Gruppentherapie angepasst. Wenn der Mindestabstand sicher eingehalten werden kann, darf die Maske für die Trainingsdauer abgenommen werden. Plexiglas sorgt wo immer möglich für zusätzlichen Schutz und das Desinfizieren von Oberflächen geschieht häufiger als in den Empfehlungen des RKI.

Bei den RehablilitandInnen in den VIALIFE Kliniken stellt die Einhaltung der Regeln kein Problem dar. „Im Gegenteil“, berichtet David Schindler, Klinikmanager der VIALIFE Schwertbad Aachen. „Nach fast einem Jahr haben sich die meisten Menschen an die Einschränkungen, die dem Schutz aller dienen, gewöhnt. Zumal diese sich in ähnlicher Form auch im Alltag wiederfinden. Um die Einschränkungen bei Besuchen und Freizeitgestaltung etwas aufzufangen, haben wir an unserer Klinik eine kostenfreie „Kreativ-Bar“ eingerichtet und fitte Rehabilitanden können kostenfrei Nordic-Walking Stöcke oder Leihfahrräder an der frischen Luft nutzen. Innerhalb der kommenden 1-2 Wochen werden wir zudem das erste Aachener-Drive-In Testzentrum für alle Aachener ins Leben rufen, um allen Zugang zu mehr Sicherheit zu ermöglichen.“ 

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