Coronavirus – Was Sie jetzt wissen müssen!

Die Gesundheit von Ihnen und unseren MitarbeiterInnen liegt uns sehr am Herzen. Sicherlich verfolgen auch Sie aktuell die Berichterstattungen bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus. Da das Virus sehr ansteckend ist, ist es wichtig, jetzt umsichtig zu handeln und Infektionsketten zu unterbrechen. Wir alle können unseren Teil dazu beitragen, dass gefährdete Menschen und auch wir selbst gesund bleiben. 

Im Folgenden erhalten Sie wichtige Infos rund um das Virus und über geeignete Maßnahmen, um sich selbst und Mitmenschen vor einer Ansteckung zu schützen. 

Was genau sind die Symptome der Krankheit?

Das Coronavirus verursacht offenbar ganz unterschiedlich starke Beschwerden: Von einer eher harmlosen Erkältung und einem Infekt der oberen Luftwege bis hin zu den typischen Anzeichen einer viralen Lungenentzündung – Fieber mit Husten, Kurzatmigkeit und Atemschwierigkeiten, Muskelschmerzen und Müdigkeit. Seltener sind Kopfschmerzen oder Auswurf. Die Grafik (Quelle: Quarks und Co.) zeigt die Häufigkeit der Symptome bei erkrankten Menschen in Prozent. 

Wie verbreitet sich das Virus? 

Wissenschaftler und Gesundheitsbehörden wissen bereits, dass Coronaviren vor allem über eine Tröpfchen- und Kontaktinfektion weitergegeben werden – also durch direktes Anhusten oder durch den Körperkontakt mit einer kranken Person. Diese Erkenntnis ist der Grund, warum die allgemeine Empfehlung gilt, mindestens 1,5m Abstand zu anderen unbedingt einzuhalten. 

Ansteckend schon ohne Symptome? 

Vereinzelt wurde berichtet, dass sogar Infizierte das Virus übertragen haben, die noch gar keine Symptome hatten. Das ist ein wichtiger Faktor für die Bewertung, wie leicht sich eine Krankheit ausbreiten kann. Denn besonders gefährlich werden Viren, wenn sie sehr schnell von Mensch zu Mensch wandern. Das schließt allerdings nicht aus, dass es nicht in anderen Fällen zu einer Übertragung noch während der Inkubationszeit gekommen ist. Aktuell geht man von einer Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen aus. 

Wie lange bleibt man ansteckend? 

Natürlich kann ein Infizierter das Virus auch weiter verbreiten, wenn die Symptome aufgetreten sind. Allerdings gibt es kaum Daten dazu, bis zu welchem Zeitpunkt nach Erkrankungsbeginn eine solche Ansteckungsfähigkeit besteht. Vermehrungsfähige Viren wurden in einer vorläufigen Studie im Rachen bis zu vier Tage nach Symptombeginn und im Auswurf bis zu acht Tage nach Symptombeginn nachgewiesen. 

Übertragung über Oberflächen, Lebensmittel und Spielzeug? 

Studien zeigen, dass das neue Coronavirus rund 72 Stunden auf Oberflächen wie Kunststoff und Edelstahl überleben kann. Es gibt derzeit allerdings keinen Fall, bei dem nachgewiesen ist, dass sich Menschen etwa über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder durch importiertes Spielzeug mit dem neuen Coronavirus infiziert haben. Experten halten eine Infektion über diesen Weg für unwahrscheinlich. Allerdings sind Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden, denkbar. Coronaviren, etwa das bekannte SARS-CoV- 1, können gerade auf glatten Oberflächen mehrere Tage überleben – und auch so lange ansteckend bleiben. Auch deswegen ist es dringend erforderlich, konsequent Hygienemaßnahmen wie gründliches und regelmäßiges Händewaschen unbedingt zu beherzigen. 

Wie gefährlich ist das Virus? 

Im Gegensatz zur saisonalen Grippe gibt es aktuell keine Möglichkeit, sich zu schützen, da wir weder über einen Impfstoff, noch über geeignete Medikamente zur gezielten Behandlung der Symptome verfügen. Ein Großteil der Erkrankten, etwa 80%, weist milde Erkältungssymptome auf. Eine besondere Risikogruppe sind ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen aller Altersgruppen. Da vor allem bei diesen Menschen der Verlauf der Krankheit tödlich enden kann (Sterblichkeitsquote 15%), sind im Sinne der Solidargemeinschaft alle Menschen dringend angehalten, die strikten Verhaltensempfehlungen zur Verringerung der Ausbreitung unbedingt zu beachten. 

Zur Risikogruppe zählen folgende Personen: 

  • Ältere Personen (ab 50 Jahre) 

Sowie unabhängig des Alters 

  • Raucher
  • Menschen mit Vorerkrankung des HerzensMenschen mit Vorerkrankung der Lunge Chronische Lebererkrankung
  • Diabetes mellitus (wegen Begleiterkrankungen)
  • Krebserkrankung
  • Unterdrücktes oder schwaches Immunsystem (Menschen mit Einnahme immunschwächender Medikamente wie Cortison, HIV Patienten ohne Therapie 

Schwangere und Kinder gehören nicht zur Risikogruppe. 

Jetzt sind wir alle gefragt – Bitte helfen Sie mit! 

Unsere Bundeskanzlerin hat es in ihrer Fernsehansprache am 18.03. auf den Punkt gebracht: „Es ist ernst. Nehmen Sie es bitte ernst.“ Um den Zusammenbruch unseres Gesundheitssystems zu vermeiden, müssen wir die Kurve der Neuerkrankungen unbedingt abmildern, um die Kapazitäten der Krankenhäuser nicht zu überlasten. Nur so ist gewährleistete ass zu jedem Zeitpunkt jeder schwer erkrankte Patient adäquat behandelt werden kann. Beachten Sie deshalb unbedingt die Anstandsregel, bleiben Sie, wann immer es möglich ist, zuhause, vermeiden Sie Sozialkontakte, beachten Sie die Husten und Niesetikette sowie die Hygienemaßnahmen. So schützen Sie besonders gefährdete Menschen und sich selbst am besten. 

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen 

Alle Mitarbeiter*Innen unserer Klinik sind im Umgang mit Infektionen und damit verbundenen Risiken geschult. Über den Umgang mit SARS-CoV-2/ Coronavirus haben wir uns darüberhinaus speziell informiert und alle empfohlenen präventiven Maßnahmen ergriffen. Alle unsere VIALIFE Kliniken halten ausreichend Medikamente vor, sollte es zu Lieferengpässen kommen. Hygieneregeln sind überall sichtbar aufgehängt und erinnern insbesondere RehabilitandInnen noch einmal an die richtigen Desinfektionsmaßnahmen. Seit dem 13. März 2020 besteht in allen VIALIFE Kliniken ein absolutes Besucherverbot. Die Einhaltung der Abstandsregel wird konsequent umgesetzt. Deshalb ist die Aufzugnutzung zur Zeit nur eingeschränkt möglich. Im Bistro- und Restaurantbereich haben wir die Anordnung von Tischen und Stühlen verändert, so dass wir auch hier zu jedem Zeitpunkt die Einhaltung der vom Robert-Koch-Institut angeordneten Maßnahmen befolgen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die Mahlzeiten nicht mehr in Buffetform anbieten, sondern Sie durch unser Servicepersonal am Tisch bedient werden. Diese Maßnahmen dienen dem Schutz der RehabilitandInnen und MitarbeiterInnen und gilt bis auf Weiteres. Rehakliniken sind ein wichtiger Partner im Gesundheitswesen und aufgefordert, die Krankenhäuser zu entlasten. Aus diesem Grund wird der Rehabetrieb in unseren Kliniken selbstverständlich auch und besonders in der aktuellen Situation aufrecht erhalten. 

Wie verhalte ich mich richtig? 

Um sich selbst und andere zu schützen, beachten Sie bitte folgende Handlungsempfehlungen: 

  • Betreiben Sie gründliche Handhygiene
  • Desinfizieren Sie sich die Hände vor Betreten und bei Verlassen der Klinik.
  • Waschen oder desinfizieren Sie Ihre Hände vor Betreten des Speisesaals.
  • Waschen oder desinfizieren Sie Ihre Hände vor und nach allen therapeutischen Anwendungen.
  • Waschen oder desinfizieren Sie Ihre Hände nach der Toilettenbenutzung.
  • Waschen oder desinfizieren Sie Ihre Hände nach dem Niesen und der Taschentuchbenutzung.
  • Fassen Sie sich und anderen nicht mit den Händen ins Gesicht.
  • Niesen oder husten Sie in die Ellenbeuge
  • Halten Sie mindestens 1,5m Abstand zu anderen Personen
  • Nutzen Sie, wenn möglich, nicht die Aufzüge 

Informieren Sie sich über die aktuelle Lage auf seriösen Internetseiten, z. B. auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts (RKI) oder der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.


Quellen: Robert-Koch-Institut; Bundesinstitut für Risikobewertung; Quarks und Co. 

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